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bild som föreställer kulturmiljö

Ales stenar

Ales stenar, eine alte Steinsetzung, erstreckt sich zwischen Himmel und Meer auf dem Höhenzug Kåsebergaåsen in Schonen. Das Monument liegt mystisch und imposant in der schönen Naturlandschaft und inspiriert die Menschen zu vielen verschiedenen Erklärungen.

Ales stenar (Ales Steine), ein Denkmal mit 59 errichteten, die Konturen eines Bootes formenden Steinen, liegt hoch über der Ostsee auf einem Sandhügel nahe Kåseberga. Der Ort bietet einen atemberaubend schönen Ausblick auf Himmel, Meer und Land und vermittelt so einen seltsam zeitlosen Eindruck beim Zusammentreffen von Vergangenheit und Gegenwart.

Mit einer Länge von 67 m und einer Breite von 19 m ist Ales stenar die größte erhaltene Schiffssetzung Schwedens. Die Größe des Bootes und mehrere Datierungen nach der so genannten C14-Methode* lassen darauf schließen, dass die Steine in der späten Eisenzeit/Wikingerzeit um 600-1000 n. Chr. er-richtet wurden.

Wissenswertes über die Problematik der Altersbestimmung und korrekter Antworten

Die meisten Orte mit Schiffssetzungen gehören zu einer größeren Anlage mit verschiedenen Gräbern oder Runensteinen. Dies lässt sich bei Ales stenar nicht so einfach nachweisen, da der Ort um 1940 und 1950 harten Eingriffen ausgesetzt war. Während des Kriegs wurde in der Nähe der Steinsetzung eine Anlage zur Bewachung des Luftraums er-richtet.1956 erfolgte eine unbedachte "Renovierung" des Gebiets u.a. mit Hilfe eines Baggers. Ales stenar wurde auch 1916 restauriert, doch fehlen hierüber detaillierte Kenntnisse.

Untersuchungen unter der Erdober-fläche

Bei den in den 1990er Jahren dur-chgeführten archäologischen Aus-grabungen fand man bearbeitete Feuersteine, Keramikscherben und gebrannten Ton sowie ein Keramikgefäß mit Fragmenten verbrannter Menschen-knochen und Holzkohle. Das einfache Gefäß war mit Nagelabdrücken verziert und kann der Form nach in die Zeit der Völkerwanderung eingeordnet werden, was mit der Datierung des Inhalts nach der C14-Methode übereinstimmt. Diese Funde wurden in der Schiffssetzung gemacht.

2006 führten Archäologen und Geophysiker eine Untersuchung mit Georadar und Magnetometer durch, zwei Instrumente mit deren Hilfe man die Konturen von unter der Erdoberfläche in mehreren Ebenen verborgenen Gegenständen erkennen kann. Die Untersuchungen ergaben Spuren, die mit einer Zeichnung aus dem Jahre 1777 in Verbindung gebracht werden können, bei der zwei kleine Schiffssetzungen auf beiden Seiten von Ales stenar abgebildet waren.

Weiter nördlich entdeckte man Konturen eines Kreises und eines rechteckigen Abdrucks in der Mitte des Kreises. Diese Spuren könnten darauf verweisen, dass sich bei Ales stenar weitere Grabstätten und Monumente befunden haben, doch für einen sicheren Nachweis bedarf es weiterer archäologischer Untersuchungen.

Ales stenar hat die Form eines shieffes und liegt aug einem Höhenzug.

Das 67 Meter lange Monument Ales stenar im südlichen Schonen.

Foto: Bengt A. Lundberg


Information

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27142 Ystad
Tfn: 0411-57 76 81

Letzte Aktualisierung
2009-06-09
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