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bild som föreställer kulturmiljö

Die Geschichte des Königsgrabes

In der frühen Bronzezeit vor ca. 3500 Jahren kam ein neuer Beerdigungsbrauch vom europäischen Festland nach Nordeuropa. Grosse Grabhügel wurden an verschiedenen Stellen in Skandinavien angelegt. Die Tausenden von Grabhügeln und die Importgegenstände verweisen auf ein System von Stammesgebieten, eine Machtstruktur mit zentraler Führung durch Häuptlinge, in dem die Grabhügel die Grenze zu den Gebieten anderer Clans oder Familiengruppen markierten. Solche großen Monumente zu errichten, verlangt bedeutende Arbeitskapazitäten und die Möglichkeit, große Gruppen organisieren zu können.

Grabplünderung und Baumaterial

Im Sommer 1748, als zwei Bauern die Särge in dem Steinhügel fanden, verbreiteten sich Gerüchte in der ganzen Gegend, der Steinhügel hätte einen Schatz beherbergt! Die beiden Brüder hatten eine ganze Nacht lang nach dem Schatz gesucht, doch ob und was sie auf dem Boden der Steinsärge gefunden haben, ist bis heute ein Geheimnis geblieben. Aber es gingen Gerüchte, dass man etwas Bedeutendes dort gefunden hat. Die Obrigkeit nahm die Gerüchte ernst und steckte die Brüder ins Gefängnis, um aus ihnen heraus zu pressen, was diese aus dem Grab genommen hatten. Da aber nichts zu beweisen war, wurden sie wieder auf freien Fuß gesetzt.

Archäologische Untersuchungen

Von 1931 bis 1933 wurde eine umfassende wissenschaftliche Untersuchung des Grabes durchgeführt. Dabei fand man Spuren eines steinzeitlichen Wohnplatzes mit Unmengen geschlagenen Feuersteins und Teilen steinzeitlicher Gerätschaften unter dem Steinhaufen. Der Steinhaufen lag auf einer vorgeschobenen Kiesbank in Richtung der Küste und hat wahrscheinlich direkt am Wasser gelegen. Bei den Untersuchungen fand man Knochen- und Zahnreste sowie kleine Bronzefragmente.

Der Grabhügel beherbergte jedoch nicht nur ein, sondern zwei Gräber! Direkt links neben dem Südende des großen Sarges gibt es aufgerichtete Steinplatten, die auf eine 1,2 Meter lange und 0,65 Meter breite Grabkammer zurückgehen. Dieses Grab erhielt auf Grund seiner Größe den Namen Prinzengrab. Heute ist dieses Grab im Fußboden im südwestlichen Teil der Grabkammer markiert. Da das Prinzengrab wiederholt geplündert worden ist, gab es dort keine sicheren Funde. Man glaubt jedoch, dass das Königsgrab und das Prinzengrab gleichzeitig errichtet worden sind.

Eine Reihe aufgeriechter Felsen. Auf den hinteren sieht man Felzseichnungen mit vershiedenen Motiven.

Auf den Steinen des Sarkophags sind Menschen, Tiere, Schiffe, Luren, symbolische Zeichen und ein zweirädriger Wagen mit eingespannten Pferden abgebildet.

Foto: Bengt A. Lundberg


Letzte Aktualisierung
2008-07-25
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